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Virtual Realitiy ist DAS Tool für modernes Marketing – wahr oder falsch?

„Ikea wird zum Hightech-Tempel“ heißt es Ende September 2016. „Auftaktpartie der Bundesliga 2016/17 wird erstmals in Virtual Reality übertragen“, melden die Medien im August. Niemand anders als Hollywoodstar Kevin Spacey verkündet auf einem der wichtigsten Start Up Events, dass „VR ein Game Changer in Sachen Bildung wird.“ In einem Atemzug werden die großen Hersteller wie Oculus, Google oder HTC genannt.

Eine Entwicklung, die auf den ersten Blick sehr viel versprechend aussieht. Betrachtet man diese jedoch genauer, stellt man fest, dass bisher nur die ganz großen „Player“ auf dem Markt zur so hoch gelobten Technik greifen. VR ist in der Regel mit hohen Kosten verbunden. Darf sich ein Tool für modernes Marketing das überhaupt erlauben? Muss es nicht massentauglich sein und für jedes Unternehmen eine erschwingliche Möglichkeit darstellen, neue Wege zu gehen? Oder ist es wirklich nur für die Großen vorbestimmt?

Unbestreitbar ist, dass für Werbungtreibende mit VR eine zusätzliche Plattform entstanden ist, auf der sie ihre Marke präsentieren können. Eine Anziehungskraft, die vor allem im Gefühl begründet ist. Die Hersteller lassen ihre Kunden komplett in fremde Welten eintauchen.

Wir zeigen Ihnen gelungene VR Kampagnen und wie sie wirklich im Marketing funktionieren

Unsere Beispiele zeigen, dass das Phänomen VR branchenübergreifend funktioniert. Die Anwendungsmöglichkeiten sind scheinbar grenzenlos. Ebenso wie die Fantasie des Menschen.

IKEA

IKEA ermöglicht es ihren Kunden, virtuell von Zuhause aus ihre Wohnung komplett einzurichten und sich einen virtuellen Eindruck von der neu eingerichteten Wohnung zu machen. Der Möbelgigant macht dabei auch kein Halt vor Details. Sie können sogar in die Schubläden in der Küche schauen und Teller, Töpfe und Besteck begutachten.

Marriot Hotel

Auch die Hotelbranche hat den VR-Trend für sich entdeckt. Die Hotelkette Marriot lässt in einer Telefonzellen ähnlichen Box für einen Moment den grauen Alltag vergessen. Interessierte Passanten wurden mit auf eine virtuelle Reise nach Hawaii genommen. Dabei sorgten neben der VR-Brille auch Heizungen und Winddüsen für echtes Urlaubsfeeling. So wird Geschmack auf mehr gemacht.

Volvo

Für Autohersteller bietet VR besonders interessante Möglichkeiten. Es setzt den potenziellen Kunden in sein Traumauto und lässt ihn ein vorher nie da gewesenes virtuelles Fahrgefühl erleben.

Volvo simuliert eine Testfahrt im SUV XC90. Der Hersteller aus Schweden setzt seine Kunden nicht nur virtuell in den SUV, sondern schickt ihn gleich auf eine Reise entlang von idyllischen Bergseen, durch Wälder und Bergstraßen. Eine Probefahrt, die einen gleich ein Urlaubs- und Abenteuergefühl mitgibt.

VR soll emotionalisieren und viralen Erfolg verschaffen

Die wenigen Vorreiter auf dem Gebiet der VR Marketing Kampagnen gehören tatsächlich zu den großen Playern auf dem Markt. Sie setzen ihre kreativen Ideen erfolgreich um. Will man sich innovativ präsentieren, ist eine VR-Kampagne natürlich eine richtige Wahl. Wichtig ist jedoch eine durchdachte Marketingstrategie. Nur so hat die Kampagne gute Chancen, ein viraler Hit zu werden.

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