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Erfolgreich aktive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit leisten

Worauf sollte man achten, wenn man erfolgreich und nachhaltig PR betreiben will?

Public Relations oder Öffentlichkeitsarbeit ist für viele Unternehmen ein notwendiges Übel, was gerne vernachlässigt wird. Oft wird es mit Werbung verwechselt und mit unüberlegten, dafür aber auch teuren Werbemaßnahmen abgetan.

Widmet man sich allerdings systematisch dem Thema PR und entwickelt langfristige Konzepte, so erhält man auch eine nachhaltige Wirkung. Denn eins ist vorweg festzuhalten: Mit dem Versand von ein paar wahrlos geschriebenen Pressemitteilungen und der Hoffnung, diese werden schon irgendwo gedruckt werden, bleibt der Erfolg der PR-Maßnahme sicherlich auf lange sich aus – falls er überhaupt eintritt.

Für eine wirkungsvolle Pressearbeit ist es wichtig, dass die Pressemitteilungen oder die Storys einen starken Mehrwert für die Redaktion und den Leser haben. Sonst hat man schlechte Karten, überhaupt einen der begehrten Plätze in einem Fachmagazin oder einer Zeitung zu bekommen. Dazu gehört auch ein professionell aufgearbeitetes Bildmaterials für die jeweiligen Medien. Soviel zu den Produkten. Leider reichen diese auch in bester Qualität nur selten aus.

Erfolgreiche PR erfordert kontinuierliches und aktives Handeln. Dazu gehört in erster Linie die Entwicklung interessante Themen und emotionale Storys. Auch hier muss gut überlegt sein und darf nicht blind drauf losgeschrieben werden. Das verbraucht unnötig Zeit und Ressourcen. Wichtig ist ein enger Kontakt zu Redaktionen. Schauen Sie genau hin, welche Themen zu den jeweiligen Medien passen, welche Zielgruppe die Medien haben, und wie diese angesprochen werden. Schlagen Sie nach abgeschlossener Medienanalyse den ausgewählten Redaktionen passende Themen vor und entwickeln Sie mit Ihren Ansprechpartnern Ihre Vorschläge weiter. Das ermöglicht eine zielgerichtete Platzierung Ihrer Themen.

Gleichzeitig schafft diese Art der aktiven Pressearbeit den Aufbau und die Pflege Ihres persönlichen Presseverteilers und stärkt die enge Zusammenarbeit mit den Redaktionen. So erhöht sich die Chance, mehr Artikel und Storys im Laufe der Zusammenarbeit veröffentlichen zu können. Bestenfalls werden Sie von den Redaktionen angesprochen, ob man nicht mal wieder was zusammen machen möchte.

Presseverteiler und Redaktionslisten – ohne funktioniert eine aktive Pressearbeit nicht

Die Erstellung eines Presseverteilers ist besonders wichtig, um immer den richtigen Ansprechpartner einer Redaktion parat zu haben. Im Vorfeld muss hier etwas recherchiert und ggf. auch telefoniert werden, um die Kontakte qualifizieren zu können. Je nach Themengebiet können es auch verschiedene Ansprechpartner innerhalb einer Redaktion sein. Und halten Sie stets Kontakt zu Ihren Ansprechpartnern und bleiben Sie immer auf den neusten Stand, was die geplanten Themen der Medien angeht! Denn nur durch aktive Herangehensweise fallen Ihre PR-Maßnahmen auf fruchtbaren Boden. Fassen Sie auch bei den Redaktionen nach. War der Text in Ordnung, ist das Bild passend, oder muss noch etwas nachgebessert werden? Seien Sie Teil des gesamten Prozesses bis zur Veröffentlichung. Ihre Kunden und die Redaktionen werden es Ihnen danken.

Übrigens: Pressemitteilung schreiben, auf Verdacht auf Masse versenden und hoffen, sie wird gedruckt funktioniert nicht. Selbst wenn Pressemitteilungen mal auf Masse versendet werden sollen, ist hier eine gewisse Vorarbeit nötig.

Abschließend brauchen Sie ein ausführliches Reporting über den Erfolg der PR-Maßnahmen.

Zahlen sind das A und O. Besonders für den Kunden, denn die Messen den Erfolg von PR nicht an den schönen Storys und den tollen Bildern, sondern an Reichweite und AVE. Clippings dienen nur zur Unterstützung der Dokumentation erfolgreicher PR und sollten Standard sein.

Clippings sollen der objektiven Messung von PR-Arbeit, der Bewertung einer PR-Kampagne und als Erfolgsnachweis dienen. Der Erfolgsnachweis wiederum rechtfertigt die Bereitstellung von PR-Budgets.

Anzeigenäquivalenzwert (AVE)

Den Anzeigenäquivalenzwert erhält man durch die Analyse des Artikels oder des veröffentlichten Bildes. Dabei spielen die Größe des Artikels oder des veröffentlichten Bildes und die Platzierung eine ausschlaggebende Rolle. Den Anzeigenäquivalenzwert erhält man, indem man ausrechnet, was die Schaltung einer gleichwertigen Anzeige derselben Größe und derselben Platzierung gekostet hätte.

Reichweite

Die Reichweite sagt aus, wie viele Leser die Veröffentlichung tatsächlich erreicht hat. Es wird davon ausgegangen, dass eine Zeitschrift oder Zeitung nicht nur von einer Person gelesen wird, sondern weitergereicht wird. In Arztpraxen wird eine Zeitung oder Zeitschrift mit großer Wahrscheinlichkeit von mehr als einer Person gelesen. Zeitungen werden in der Familie weitergereicht. Doch nicht alle Publikationen wandern durch viele Hände. Der Mittelwert 2,5 wird von vielen Agenturen seit Jahren angewendet. Man geht davon aus, dass durchschnittlich 2,5 Personen eine Zeitung oder Zeitschrift lesen. Die Berechnung der Reichweite erfolgt durch das Multiplizieren der verbreiteten Auflage mit dem Mittelwert 2,5.

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