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Mit Lean-Management die Unternehmensentwicklung voran treiben

Lean-Management ist ein Ansatz zur Prozessoptimierung, bei dem Verschwendung minimiert und Prozesse harmonisiert werden sollen.

Der Begriff Lean-Management kommt aus dem Englischen und kann mit „Schlankes Management“ ins Deutsche übersetzt werden. Es umfasst alle bekannte Maßnahme, Denkweisen und Werkzeuge, um die Prozesse in einem Unternehmen zu optimieren. Lean-Management zielt darauf ab, eine prozessorientierte Unternehmensführung mit höchstmöglicher Effizienz sowie eindeutig definierte Prozesse und Abläufe zu gestalten. Kommunikationswege müssen hierbei sinnvoll gestaltet werden. Der Fokus liegt im Lean-Management-Ansatz auf der Kundenorientiertheit und der Kostensenkung. Diese Schwerpunkte können sich sowohl auf interne als auch auf unternehmensübergreifende Prozesse beziehen.

Ziele des Lean-Managements

Das Hauptziel liegt darin, Verschwendung zu minimieren. Überflüssiges soll ausgeschlossen und Prozesse derart optimiert werden, dass sie perfekt ineinander übergreifen. Die gesamte Konzentration soll auf den Prozessen innerhalb eines Unternehmens liegen, die zu der Wertschöpfung beitragen. Der Effekt dieser Verschlankung können sowohl Kosten- als auch Zeitersparnis sein. Die ermöglicht es dem Unternehmen, weitaus effizienter zu arbeiten. Die gesamte Wertschöpfungskette wird dadurch auf eine „just in time“-Effizienz hin optimiert. Das bedeutet, alle Produkte sind zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Der Ansatz des Lean-Managements greift ebenfalls auf der Personalebene. Die Führungsphilosophie bezieht Mitarbeiter in die Prozesse der Verschlankung mit ein und nutzt so die vorhandenen Kompetenzen. Die Integration von Mitarbeitern in Entscheidung und Verschlankung motiviert diese und stärkt das Bewusstsein für Lean-Management in allen Bereichen. Auf diese Weise kann ein ganzes Unternehmen im Sinne dieses Ansatzes funktionieren.

Vorteil auch für die Kunden

Auch die Kunden einer Firma profitieren von dem schlanken Management. Sie können sich auf günstigere Produkte freuen, da auf interner Seite weniger Kosten anfallen. So oder so handelt es sich hierbei um eine kontinuierliche Verbesserung der schlanken Produktion im gesamten Supply Chain.

Was umfasst Prozessoptimierung?

Prozessoptimierung umfasst die Analyse und Verbesserung aller Prozesse, die in einem und um ein Unternehmen stattfinden. Der Begriff Prozessoptimierung ist in dem Bewusstsein vieler Unternehmen zu einer sehr bedeutenden Aufgabe geworden. Dies führt dazu, dass der Umgang mit Prozessoptimierung nicht mehr nur dem Qualitätsmanagement zuzuordnen ist, sondern mittlerweile weitestgehend in die wirtschaftliche Ausrichtung von Unternehmen integriert wurde. Sie dient somit als Basis für betriebswirtschaftliche Entscheidungen.

Die Aufgabe der Prozessoptimierung

Die Grundlage für das Vorgehen bei der Prozessoptimierung ist das Auflösen von starren Hierarchievorstellungen innerhalb eines Unternehmens. So können Probleme innerhalb der bestehenden Prozesse analysiert und optimiert werden, was den Weg zu mehr Erfolg ebnet. Die gesamten Vorgänge werden also im Hinblick auf Prozesse betrachtet sowie verbessert und nicht in Hinblick auf den organisatorischen Aufbau.

Optimierte Prozesse können mithilfe vielseitiger Management-Tools erreicht werden. Zu den prominentesten Beispielen zählen hierbei unter anderem Six-Sigma oder auch Kaizen. Lean-Management ist eng mit den Ansätzen Total-Quality-Management (TQM) und Kaizen verflochten, welche die bestmögliche Wertschöpfung vor allem durch Kombination der verschiedenen Tools erreichen.

Kaizen ist eine Methode zur schrittweisen Verbesserung und Perfektionierung von Prozessen

Der Begriff Kaizen setzt sich aus den japanischen Wörtern Kai für Veränderung und Zen für zum Besseren zusammen. Es geht also um eine kontinuierliche Veränderung und Verbesserung. Bei diesem Prinzip handelt es sich um eine alltägliche und stetige Verbesserung. Kaizen ist nicht nur eine Methode, sondern eine Geisteshaltung, die von allen Mitarbeitern, vom Management und den Angestellten, getragen werden muss.

Der Kern der Kaizen-Prozesse

Kaizen setzt auf die schrittweise Verbesserung und Perfektionierung von Prozessen. Dabei ist Kaizen genau wie das Qualitätsmanagement nicht als einmaliges oder in sich geschlossenes Projekt zu sehen. Gelebt ist es Teil der Unternehmensphilosophie, um erfolgreich sein zu können. Im Kern des Kaizen-Ansatzes stehen die Mitarbeiter und die Teamarbeit. In kleinen Gruppen werden regelmäßig alle Prozesse und Abläufe analysieren, diskutieren und optimieren. Neben diesen Qualitätszirkeln stehen im Rahmen von Kaizen weitere vielfältige Werkzeuge zur Verfügung, von denen die 5A-Methode zu den bekanntesten zählen dürfte.

Die 5A-Methode ist:

  1. Aussortieren
  2. Aufräumen (Arbeitsmittel ergonomisch anordnen)
  3. Arbeitsplatzsauberkeit
  4. Anordnung zur Regel machen
  5. Alle Punkte einhalten und verbessern

Six Sigma: Methode zur Qualitätssteigerung in Unternehmen

Six Sigma ist eine Methodik im Rahmen des Qualitätsmanagements zur Optimierung von Prozessen.

Bei der Methode wird die auftretende Fehlerquote innerhalb eines Geschäftsprozesses errechnet. Je näher das Niveau an sechs Sigma liegt, desto besser – wobei das Niveau sechs Sigma einem Null-Fehler-Prozess entspricht. Durch eine Reduzierung der Prozessfehler und einer gleichzeitigen Fokussierung auf den Kunden soll ein weitaus höherer Gewinn erwirtschaftet werden.

Six Sigma arbeitet mit einem klar strukturierten Prozess, welcher die Phasen Define, Measure, Analyze, Improve und Control beinhaltet. In der ersten Phase werden die untersuchten Prozesse mit Daten und Fakten beschrieben. Anschließend werden in der M-Phase die Prozessleistungen gemessen. Diese werden in der A-Phase detailliert analysiert. Probleme, die so gefunden wurden, werden nun in der I-Phase nach ihren Ursachen gesucht und behoben. Abschließend werden in der C-Phase die Verbesserungen überwacht und kontrolliert. Durch diesen Prozess wird die Qualität optimiert, Kosten gesenkt und die Kundenzufriedenheit gesteigert. Vor allem im Bereich der Fertigungsprozesse findet Six Sigma seine Anwendung.


Die Bedeutung der Six Sigma-Ziele in einem Beispiel:

Wenn eine niedrige Fehlerquote von einem Prozent angenommen wird (Qualitätsniveau = 99 Prozent), so bedeutet dies immer noch 20.000 verlorene Briefsendungen, 5.000 ärztliche Kunstfehler, 7 Stunden ohne Strom und das alles pro Woche. Six Sigma ist daher eine Methode, die insbesondere im produzierenden Industriebereich Anwendung findet, um entsprechende Fehlerquoten zu senken.

 

Unser „smart turn effect“ reiht sich in die Kette von Methoden zur Unternehmensentwicklung ein. Durch einen smarten Richtungswechsel kann man sein Unternehmen wieder in die richtigen Bahnen lenken und positiv zukunftsorientiert Entwickeln. Wir bei Marquardt+Compagnie wenden diese Erkenntnis seit einiger Zeit dazu an, Führungskräften systematisch dabei zu helfen, eine neue Geisteshaltung einzunehmen. Eine neue Perspektive auf die Dinge zu gewinnen und daraus ein frisches, starkes Markenbewusstsein zu entwickeln.

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